Für Ihren Aufenthalt in Kapstadt haben wir Ihnen einige hilfreiche und interessante Tipps zusammengestellt.
Familien und Lehrkräfte, die vorhaben nach Kapstadt zu ziehen, finden hier ein separates Dokument mit vielen nützlichen Hinweisen.

Geldangelegenheiten

Generell kann überall in Südafrika mit Kredit- und/oder EC Karte bezahlt werden, ob im Hotel, beim Supermarkt oder an der Tankstelle. Nur auf unseren vielen bunten Märkten sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen. An hiesigen Geldautomaten können Sie jederzeit mit Ihrer deutschen EC Karte Bargeld ziehen.
Die Währungseinheit Südafrikas ist Rand (R): 1R = 100 cents. In Umlauf sind Münzen zu 1c, 2c, 5c, 10c, 20c, 50c, 1R, 2R, 5R sowie Scheine zu 10 R, 20 R, 50 R, 100 R und 200 R.
Der derzeitige Wechselkurs (datiert 05.12.2017) vom Euro zum Südafrikanischen Rand liegt bei 1 Euro = R 16,34. Aktuell immer nachzulesen unter www.xe.com.
Die Mehrwertsteuer (Value Added Tax, VAT) beträgt z. Zt. 14 % und ist in den Preisen inbegriffen.
Die Mehrwertsteuer von gegenwärtig 14% ist im Preis der meisten Waren und Dienstleistungen eingeschlossen. Ausländische Besucher sind zwar beim Einkauf nicht von der Mehrwertsteuer ausgenommen, doch können Sie beim Verlassen des Landes die Mehrwertsteuer zurückverlangen, wenn der Wert ihrer Waren 250 Rand übersteigt.
Die Erstattung kann beantragt werden bei der Ausreise am Flughafen, in verschiedenen Häfen oder bei den Zollämtern. Dazu müssen die originale Rechnung, ein Antragsformular auf VAT-Rückerstattung und der Reisepass vorgelegt werden, ebenso die entsprechenden Waren.
SICHERHEITSHINWEIS: Bitte achten Sie darauf, Ihre Karte (auch bei Zahlungen im Restaurant oder Geschäft) nicht aus den Augen zu lassen. Die meisten Einrichtungen verfügen über mobile Zahlungsportale und bringen diese zu Ihnen an den Tisch. Ebenfalls sollten Sie zu Ihrer eignen Sicherheit beim Geldziehen an Geldautomaten keine Hilfe von Fremden annehmen.

Gesundheitswesen

Südafrika verfügt über eine ausgezeichnete medizinische Versorgung. Besuchen Sie, wenn immer möglich, private Krankenhäuser oder Ärzte, da hier der Standard besonders hoch ist. In Südafrika gelten jedoch keine europäische Kranken- Versicherungskarten – jegliche Behandlung muss generell sofort bezahlt werden. Nur einige wenige europäische private Krankenversicherungen übernehmen die Behandlungs-Kosten im Nachhinein.
Das beste Krankenhaus in Ihrer Nähe ist die Cape Town Mediclinic in der 21 Hof Street, Oranjezicht, Tel: (021) 464-5500, Emergency: (021) 464 5555.
Des Weiteren stehen Ihnen folgende deutschsprachige Ärzte zur Verfügung:
Dr. Jens Pieper, 22 Kloofnek Road, Tamboerskloof
Telefon: 021-424 4257, Cell: 083 444 5749, E-Mail: cpcjup@mweb.co.za

Dr. Ellen Ancker, Augenarzt
Telefon: +27 (0)21 426 2200, E-Mail: ancker@mweb.co.za

Dr. Erwin Gärtner, Deutschsprachiger Gynäkologe
Telefon: +27 (0)21 423 5310, Web: www.capetownmc.co.za

Dr. Uwe Esdar, Deutscher Zahnarzt
Telefon: +27 (0)21 424 1992, E-mail: dresdar@telkomsa.net

Dr. Hans Joachim Woermann, 2A Hofmeyr Street, Gardens
Telefon: 021-423 2425, E-Mail: todoc@icon.co.za

Dr. Ilsa Orrey, Dermatologin, Constantiaberg Medi-Clinic, Suite 206, Burnham Road, Plumstead
Telefon: 021-762-0760, Fax: 021-762-0761

Dr. Nick Martin, Orthopäde, Constantiaberg Medi-Clinic, Suite 107, Burnham Road
Telefon: 021-797-0947, E-Mail: nickmartin@worldonline.co.za

Dr. Wolfgang Waschnig, Facharzt für Allgemeinmedizin, 1 Milner Rd. Tamboerskloof
Telefon: +27 (0)21 424 2590, Mobile:082 420 1622, E-mail: eurodoc@mweb.co.za
Vertrauensarzt des deutschen, österreichischen und schweizerischen Generalkonsulates in Kapstadt. Besondere Interessen: Sportmedizin, Reisemedizin

Wichtige/Hilfreiche Sicherheitshinweise

Grundsätzlich sollten Sie immer und überall wachsam und sich Ihres näheren Umfelds bewusst sein. Seien Sie bei Spaziergängen auf der Hut vor Handtaschenräubern, Taschendieben und anderen Kleinkriminellen, vor allem in touristischen Gebieten.
Bitte niemals alleine in der Dunkelheit gehen, nutzen Sie lieber ein Taxi oder UBER.
Wertsachen wie Kameras, Schmuck und oder Handys sollten nicht zur Schau getragen werden – hier, wie überall auf der Welt gilt: Gelegenheit macht Diebe!
Wertpapiere sollten im Hotelsafe hinterlegt werden.
Ebenfalls sollten keine großen Geldsummen bei sich getragen werden.
Beim Autofahren sollte alles Gepäck, und auch Handtaschen, wenn möglich nicht sichtbar im Kofferraum verstaut werden. An Ampeln sollte das Telefonieren bei offenem Fenster vermieden werden. Parken Sie nachts nur in gut beleuchteten Gegenden, nehmen Sie niemals Anhalter oder Fremde mit!
Die Gegend der „Cape Flats“, Hanover Park und die Ortsteile/Vororte Mitchell’s Plain, Nyanga, Guguletu und Khayelitsha sollten Sie möglichst meiden!
Es gibt verschiedene gute Taxiunternehmen in Kapstadt (Excite Taxis 021 448 4444, Sports Cabs 021 447 4444 etc.), aber auch UBER funktioniert hierzulande wunderbar.

Folgende Telefonnummern sollten Sie für den Notfall immer bei sich tragen:
CCID (Cape Town City Improvement) 24 hr hotline: 082 415 7127
Polizei: 10111
Ambulanz ER24: 084 124

Ausgehen/Kulinarisches in Kapstadt

Südafrika bietet vom Familienrestaurant über abenteuerliches Street Food bis zum Gourmetrestaurant eine breite Palette an Restaurants. Besonders in den Städten finden sich zahlreiche Locations, die eine unkomplizierte, nicht allzu schwere Küche anbieten. Europäische und südafrikanische Küchentraditionen werden dort munter gemischt. Die Gäste essen Salate, Pasta und Burger, welche zubereitet mit Straußenfleisch, südafrikanischem Fisch wie dem Kingklip oder Springbock, einen südafrikanischen Touch aufweisen. Von der Waterfront, über die trendy Kloofstreet, Camps Bay, Hout Bay, bis hin nach Simonstown oder Fishhoek – Kapstadt hält für jeden Geschmack etwas bereit. Und wer am Fuße des Tafelbergs nicht auf den Geschmack kommt, dem steht die gesamte Weinregion mit seinen herrlichen Weingütern und erstklassigen Gourmetrestaurants offen.

Wer möchte, kann auch Fisch aus der Kapregion oder einen Straußenburger essen. Einen wunderschönen Ausblick auf den Hafen bieten die Restaurants an der Waterfront in Kapstadt. Steaks, Wildspezialitäten wie Krokodil und leckere Cocktails gibt es im City Grill Steak House an der Waterfront. In Bientangs Cave nahe Hermanus können die Gäste Fisch sowie Meeresfrüchte essen und gleichzeitig Wale beobachten.

Top 10 Restaurants in Kapstadt 2017
1. CHEFS WAREHOUSE & CANTEEN
021 422 0128, info@chefswarehouse.co.za
Chefs Warehouse & Canteen, 92 Bree Street, Cape Town City Central
2. LA COLOMBE
021 794 2390, reservations@lacolombe.co.za
La Colombe, Silvermist Wine Estate, Constantia Main Road, Constantia Nek
3. GREENHOUSE
021 795 6226, reservations@collectionmcgrath.com
Greenhouse, The Cellars-Hohenort Hotel, 93 Brommersvlei Road, Constantia Heights
4. SOUTH CHINA DIM SUM BAR
078 846 3656, southchinadimsumbar@gmail.com
South China Dim Sum Bar, 289 Long Street, Cape Town City Central, Cape Town
5. THE TEST KITCHEN
021 447 2337, reservations@thetestkitchen.co.za
The Test Kitchen, The Old Biscuit Mill, 375 Albert Road, Woodstock, Cape Town
6. ASH RESTAURANT
021 424 7204, reservations@ashrestaurant.co.za
Ash Restaurant, 81 Church Street, Cape Town City Center, Cape Town
7. THE FOODBARN
021 789 1390, info@thefoodbarn.co.za
The Foodbarn, Noordhoek Farm Village, Corner Village Lane/Noordhoek Main Rd, Noordhoek
8. RUST EN VREDE
021 881 3757, dining@rustenvrede.com
Rust and Vrede Wine Estate, Annandale Road, Stellenbosch
9. THE SHORTMARKET CLUB
021 447 28 74, info@theshortmarketclub.co.za
The Shortmarket Club, 88 Shortmarket Street, Cape Town
10. LA MOUETTE
021 433 0856, reservations@lamouette.co.za
La Mouette, 78 Regent Road, Sea Point, Cape Town

Trinkgeld in Südafrika

Trinkgeld sollte nach Umfang und Qualität einer Leistung gegeben werden (z.B. bei Gepäckträgern, Zimmermädchen, Tankwärtern ca. R5). Als Leitlinie gilt, dass das Trinkgeld 10 % des Preises entsprechen sollte. Die afrikanische Bevölkerung zeigt die Gewohnheit, eine Hand unter die andere oder unter den Unterarm zu legen, was als Zeichen der Dankbarkeit gilt. In den Restaurants ist oft ein Trinkgeld von 10 % einberechnet (in der Speisekarte bzw. auf der Rechnung vermerkt). Trotzdem sollte man bei besonders aufmerksamer Bedienung ein Trinkgeld nach eigenem Ermessen geben. Auch Taxifahrer erwarten etwa 10 % Trinkgeld.

Ausflüge und Ausflugsziele

Kapstadt auf einen Blick mit dem roten City Sightseeing Bus.
Um die Hotspots Kapstadts an einem Tag zu erleben, kann man sich in einen roten City Sightseeing Bus setzen. Egal, ob Sehenswürdigkeiten der Innenstadt (Red Route) oder die atemberaubenden Landschaften (Blue Route) um Kapstadt, jede Tour bietet ihren ganz eigenen Augenschmaus. Täglich geht es vom Two Oceans Aquarium an der V&A Waterfront los. Man kann zwischen Ein- oder Zwei-Tages-Tickets wählen. Das Zwei-Tages-Ticket beinhaltet eine Canal Boat Tour, die durch den Hafenkanal führt und auch sehr informativ ist, sowie die Wein Tour auf der Blue Route. Mehr Infos und/oder Tickets unter: www.citysightseeing.co.za oder 021 511 6000.

Die V&A Waterfront

Die Waterfront ist eine von Kapstadts beliebtesten Touristenattraktionen. Sie erinnert an den Hafen von früher, und ihr größter Reiz liegt darin, dass dieser geschäftige gewerbliche Hafen in einem riesigen Unterhaltungszentrum mit Lokalen, Restaurants, Fachläden, Handwerksmärkten, Theatern und Kinos liegt. Es macht viel Spaß, die Seehunde zu beobachten. Besucher des Two-Oceans-Aquariums werden die faszinierende Unterwasserwelt genießen. Im Maritime-Museum gewinnt man Einblick in die lange Geschichte der Seefahrt. Bootsfahrten im Hafen und an der Küste entlang sind immer beliebt. Und bei einem Flug im Hubschreiber gewinnt man den totalen Überblick des gesamten Gebietes. Im Informationszentrum gibt es Broschüren und Auskunft über die täglich stattfindenden Veranstaltungen.
Sehenswerte Attraktionen sind hier unter anderem:
• Eine Fahrt mit dem großen Riesenrad
• Waterfront Heritage Route
• Clock Tower
• Breakwater Prison
• Chavonne Battery
• Robben Island Gateway (Ticketverkauf und Abfahrt)
• Seal landing
• South Africa Maritime Museum
• Das Two Oceans Aquarium
• Der Dragon Tree
• Time Ball Tower

Der Tafelberg

Der 1.086m hohe Tafelberg gilt als Wahrzeichen Kapstadts und ist bei gutem Wetter über 100km zu sehen.
Eine über 500m steile Sandsteinwand bildet einen markanten südlichen Abschluss zur „City Bowl“ von Kapstadt. Darunter läuft der Berg allmählich aus bis hin zum Hafen. Es gibt viele Wanderwege auf den Berg, aber die meisten ziehen es sicherlich vor, mit der einiges bequemeren Seilbahn auf den Berg hinaufzufahren. Die 1.224 m lange Auffahrt dauert ca. 7 Minuten, und während dieser Zeit rotiert die Gondel um 360°. Die neuen Gondeln wurden in der Schweiz hergestellt und fahren seit 1998 auf den Berg.
Der Ausblick von oben bietet ein Rundumpanorama von Kapstadt: Zur Stadtseite hin sehen Sie linker Hand Lion’s Head und Signal Hill, vor sich die City Bowl und rechter Hand den 1.001 m hohen Devil’s Peak. Nach Süden breitet sich die Kaphalbinsel zu Ihren Füßen aus und rechter Hand die 12 Apostel. Hier oben gibt es zahlreiche Pflanzen der Capensis zu entdecken: 1.400 Spezies, darunter Disas und Proteas. Tiere, wie Baboons, Bergziegen, Rock Dassies (deren nächste Verwandte die Elefanten sind!), Stachelschweine, Kapmangusten und gelegentlich auch Steinböcke gibt es auf dem Tafelberg, wobei die sich gerne vor den Touristen verstecken. Es gibt außerdem ein Restaurant. Letzteres ist bis zur Abfahrt der letzten Bahn geöffnet. Unser Tipp: Nehmen Sie sich ein kleines Picknick mit.
Weitere Infos und Tickets unter www.tablemountain.net
Das Bo-Kaap – Malay Quarter
Das Malay Quarter wird auch Bo-Kaap-, Cape-Muslim-Quarter bzw. Tana-Baru genannt. Der interessante, historische Teil wird durch Rose, Wale, Chiappini und Shortmarket Street begrenzt, wobei sich der gesamte von den Kapmalayen bewohnte Stadtteil mittlerweile von der Buitengracht bis hinauf zum Signal Hill zieht. Minarette und pastellfarbene Häuser prägen das Bild der im späten 18. Jahrhundert entstandenen Wohngegend. Die Kapmalayen sind Nachkommen jener Sklaven, die seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts aus Asien kamen. Entgegen dem Namen kamen aber nur die wenigsten aus Malaysia, die meisten waren Inder und Ceylonesen, viele auch Indonesier. Malaiisch war zu dieser Zeit die Handelssprache in Südasien, so dass der Name darauf zurückzuführen ist. Viele waren geschickte Handwerker, die sich kleine Häuser bauten und dabei auf Bauelemente des kapholländischen und englischen Stils zurückgriffen. Gründer der moslemischen Gemeinde war übrigens Sheigh Yusuf, ein Ceylonese, der 1694 zusammen mit 50 weiteren Moslem-Gelehrten nach Kapstadt ins Exil geschickt wurde. Sie bekehrten vor allem viele Sklaven zum Islam, zuerst gegen den massiven Widerstand der Dutch Reformed Church, denn erst 1804 wurde die Religionsfreiheit eingeführt. Die Kapmalayen verbindet der islamische Glaube, und sie konnten bis heute ihre kulturelle Identität bewahren.
Heute wohnen ca. 2.000 Malayen in dem Viertel.
Besuchen Sie das Bo-Kaap Museum, 71 Wale Street, geöffnet: Mo-Sa 9h30-16h30

Boulder’s Beach

Südlich von Simon’s Town am Strand Boulders Beach lebt eine Kolonie von Brillenpinguinen (african penguins, jackass penguins – Sphensicus demersus). Diese an Land eher tollpatschig wirkenden, kleinen (60 cm), schwarz-weißen Pinguine sind im Wasser sehr gute Schwimmer und Taucher. Die Pinguine brüten meist zwei Eier in flachen Löchern und sind schon von weitem an ihren Lauten zu erkennen, die dem Gebrüll von Eseln am ähnlichsten kommen.
Nur zwei weitere Kolonien gibt es in Südafrika, 28 in der ganzen Welt, deshalb gehören die Pinguine zu den gefährdetsten Tierarten des Landes. 1994 wurde die Kolonie nach Strandung des Erzfrachters „Apollo Sea“ durch auslaufenden Treibstoff zwar dezimiert, aber zum Glück nicht ausgerottet. Trotzdem sind Ölteppiche weiterhin die größte Gefahr für die kleine Pinguinkolonie.
Boulders Beach Penguin Colony, Simon’s Town, Tel: +27 21 786 2329

Das Kap der Guten Hoffnung

An der Südspitze Südafrikas findet sich das berühmte Kap der Guten Hoffnung. Nur eine Fahrtstunde entfernt von der Metropole Kapstadt eröffnet sich eine atemberaubende Felsenlandschaft, die auch unter dem Meeresspiegel noch nicht zu Ende ist. Bei Ebbe ragt das Gestein aus dem Wasser, bei Flut sind die Felsen nicht mehr zu erkennen. So lässt sich auch verstehen, warum das Kap der Guten Hoffnung, das zur Provinz Westkap der Republik Südafrika gehört, in vergangenen Tagen von Seefahrern gefürchtet war. Der bezeichnende Name rührt von einer fatalen Fehleinschätzung her, denn portugiesische Seefahrer befanden sich einst in der guten Hoffnung, dass sie nach der Umsegelung des Kaps auf dem schnellsten Weg nach Indien waren. Wege nach Indien kamen. Dass dieser Trugschluss tödlich endete, beweisen mehr als 3.000 Schiffwracks auf dem Meeresgrund.
Mythen und historische Begebenheiten ziehen Touristen aus aller Welt zu dieser Sehenswürdigkeit. Sie genießen den einzigartigen Ausblick am Cape Point, das sich ca. einen Kilometer entfernt vom Kap der Guten Hoffnung befindet. Von dort bietet sich das beste Panorama auf das steile Kliff sowie den Atlantischen und Indischen Ozean und die False Bay Bucht. Der 7.759 ha große Nationalpark bietet Vielfältige Flora und Fauna. Bergzebras, Strauße, Bärenpaviane, Dassies, Antilopen, besondere Wildvögel sind zu entdecken, ein wenig Geduld und Ruhe sollte man mitbringen, um die seltenen Tiere nicht zu verscheuchen.
www.capepoint.co.za

Das Castle of Good Hope in Kapstadt

Das „Castle of Good Hope“ ist das älteste bestehende Gebäude in Südafrika. Die fünfeckige heutige Befestigung war einst aus Erde und Holz von Commander Jan van Riebeeck im Jahre 1652 gebaut worden. Der Standort bot sicherlich keinen sehr guten Schutz, doch es fanden keine Angriffe auf das Castle statt, so dass dessen Wehrhaftigkeit nie wirklich getestet wurde. Jeder der hier verarbeiteten Steinblöcke stammt aus Holland. Gedacht war sie als Versorgungsstation am Kap der Guten Hoffnung für die Holländisch – Ostindische Handelskompanie. Jeder der hier verarbeiteten Steinblöcke stammt aus Holland.
Am 26 April 1679 wurden die fünf Festungsecken nach den Titeln von Willem, Prince of Orange benannt. Der westlichste Anbau Leerdam – gefolgt im Uhrzeigsinn von Buuren, Catzenellenbogen, Nassau und Oranje. 1936 wurde das Schloß zum Nationaldenkmal erklärt. Das Castle ist immer noch Hauptsitz des Western Cape Military Command (milit. Oberkommando der Provinz), ist aber für Besucher geöffnet. In den Seitenflügeln des Castle befinden sich einige kleine Museen (Militärgeschichte, Sammlungen von Möbeln und Malereien, wechselnden Ausstellungen) sowie ein Souvenirshop. In einem Seitenflügel ist zudem ein kleines Theater untergebracht, in dem wechselnde Komödien aufgeführt werden. Ein kleines, schattiges Bistro lädt zu einem Snack ein.

Two Oceans Aquarium

In diesem auf jeden Fall einen Besuch lohnenden Aquarium können die Bewohner der beiden Ozeane (Indischer und Atlantischer) als auch die der Süßwasserseen und Flüsse bewundert werden. Es gibt ca. 4.000 Fische von 300 verschiedenen Arten in unterschiedlichen Aquarien zu sehen. So gibt es z.B. einen offenen Ozean-Pool, ein tropisches Becken sowie eines für Pinguine und Robben. In einer weiteren Anlage ist der ökologische Kreislauf, vom Bergstrom bis zur Flussmündung, dargestellt. Kinder können ihre Erfahrungen beim Berühren unterschiedlicher Lebewesen machen, wie z.B. Anemonen und Seesterne. Nicht zu vergessen ist der über mehrere Stockwerke reichende Tank, in dem Haie und die Fische, die die Haie noch neben sich dulden, zu beobachten sind. Für dieses Aquarium sollte man genügend Zeit einplanen, es gibt so viel zu lernen! Jeden Nachmittag finden Fütterungen durch Taucher in dem Raubfischtank statt. Erkundigen Sie sich besser vorher, welche Tiere wann gefüttert werden.

Kirstenbosch Botanischer Garten

Der Kirstenbosch National Botonical Garden bietet auf über 600ha Fläche in Höhenlagen von 100m bis über 1000m einen eindrucksvollen und sehr umfangreichen Einblick in die fantastische Vielfalt der südafrikanischen Flora. Der Garten ist leicht und gut beschildert von der M3 zwischen Kapstadt und Muizenberg (De Waal Drive) zu erreichen. Es gibt zwei verschiedene, nahe beieinanderliegende Eingänge mit jeweils einem eigenen Parkplatz. Man sollte ca 2-3 Stunden veranschlagen oder mit entsprechendem Picknickkorb (populär am Sonntag bei Konzerten) auch viel länger.
Aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen, über die sich das Gelände erstreckt, gibt es eine Vielzahl spezifischer Lebensräume für bestimmte Pflanzen. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch der Protea-Felder, der Heidegärten, des Farnkrauttals, des Mathew’s Steingartens sowie des Comptom Herbariums, wo etwa 200.000 verschiedene subtropische Pflanzen gesammelt sind. Ein Herbarium ist besonders für Botaniker hochinteressant, da neben der Fülle der vorgestellten (getrockneten und zumeist auf Papierbögen befestigten) Pflanzen eine Vielzahl von zusätzlichen Angaben informativ ist (z.B. Fundort, Sammeldatum, Pflanzengesellschaft, Volksname, Verwendung etc.). Fast das ganze Jahr über, insbesondere aber im Frühling, präsentiert sich der botanische Garten als ein farbenreiches Pflanzenmeer von Blumen, Sträuchern und Bäumen. Es gibt für Blinde einen speziellen „Braille Trail“ (Blindenweg) und einen Duftgarten mit aromatischen Pflanzen.

District Six Museum

„District Six“, östlich des Stadtzentrums gelegen, war ein multikultureller Stadtteil, wo ca. 60.000 Menschen verschiedener Rassen in bunter Gemeinschaft lebten. 1966 wurde das Gebiet als „For Whites only“ erklärt, und die teilweise schon seit Generationen hier lebenden Menschen wurden in die Townships umgesiedelt. Der Hintergedanke war, dass die Weißen in der sogenannten City Bowl unter sich bleiben wollten und politische Übergriffe vom District Six befürchteten. Der gesamte Stadtteil wurde dem Erdboden gleichgemacht. Auch heute noch befindet sich hier brachliegendes Land zur Erinnerung an die Apartheid. Und so soll es jetzt auch bleiben, trotz der in den 80er Jahren bereits gebauten Gebäude (Technicon u.a.). Im District Six Museum gibt es eine Fotoausstellung sowie eine Sammlung von Straßenschildern und anderen Überbleibseln zu sehen. Sie sollten sich viel Zeit nehmen, um die vielen Artikel im Museum in Ruhe zu lesen.
25A Buitenkant St., Ecke Caledon St. (ehem. Methodist Church), geöffnet: Mo–Sa 10–16h

Robben Island

Südafrikas historische Gefängnisinsel vor Kapstadt, die jetzt zum wichtigsten Museum des Landes im 21.Jahrhundert wird. Kein anderer Ort im neuen Südafrika ist so sehr mit der Geschichte des Landes verbunden, wie die 574 Hektar große Insel in der Tafelbucht. Als 1488 der Portugiese Bartholomeu Diaz das Kap erkundete, fanden nur einige Expeditionen statt… Über 500 Jahre sollten vergehen, bis im demokratischen Südafrika heute Touristen vor allem die Zelle Nummer 5 ansteuern, wo Präsident Nelson Mandela 18 seiner 27 Haftjahre verbringen musste. Die Verantwortlichen des Robben-Island Museums wollen alle Spuren der Insel und der kerkerähnlichen Haftanlage authentisch erhalten. Ein Besuch auf der Insel dauert einen halben Tag. Abfahrten 5 mal täglich von den beiden Ablegern an der V & A Waterfront. Es gibt einen historischen Dampfer, der für die Überfahrt mind. 1 ¼ Stunden benötigt, und eine moderne Schnellfähre (ab Nelson Mandela Gateway), die die Strecke in der Hälfte der Zeit schafft. Vorherige Anmeldung: Tel.: (021) 413-4200.

Der Lion’s Head (Löwenkopf)

Der 669 m hohe „Löwenkopf“ kann nur zu Fuß erreicht werden, und die Besteigung ist ziemlich anstrengend. 350 Höhenmeter müssen dabei überwunden werden.
Also: Feste Wanderschuhe und ein wenig Proviant dabeihaben – und auch nicht während der Mittagshitze aufsteigen! Schwierige Passagen führen über Metalleitern. Oben angekommen, belohnt ein einmaliges Panorama über Stadt und Atlantik für die Mühen.
Ein hervorragendes Plätzchen für ein Picknick. Für den Auf- und Abstieg benötigen Sie ca. 2 ½ Stunden, doch nur, wer sich gesundheitlich fit fühlt, sollte hinaufklettern.
Berühmt berüchtigt ist auch die Besteigung bei Vollmond.
Groot Constantia
1716, nach Aufteilung von Constantia, wurde das von van der Stel errichtete Herrenhaus und dieser Teil der Farm „Groot Constantia“ genannt. Anfangs wechselten die Besitzer häufig und so war auch deren Erfolg. Erst als Hendrik Cloete 1778 die Farm übernahm, wurde Groot Constantia wieder erfolgreich und bald auch in Europa bekannt. Zwischen etwa 1790 und 1880 erlebte die Farm seine Blütezeit, selbst Napoleon verlangte damals nach dem „Vin de Constance“. Aber auch die Kriege in Europa, die manche Weinquelle versiegen ließen, halfen dem Kapwein zum Erfolg. Das Herrenhaus, wie auch die anderen Gebäude, wurden im kapholländischen Stil errichtet. Es ist über eine mächtige, bereits 1695 angepflanzte, Eichenallee zu erreichen.
Der Besucher gelangt zu Fuß, vorbei an den prächtigen Jonkershuis, zum Manor House. In diesen Häusern lebten früher die ledigen Söhne des Winzers und heute ist ein erstklassisches Restaurant, unter österreichischer Leitung, mit kap-malaiischen Küche darin untergebracht. Im Manor Haus, dem früheren Herrenhaus, ist heute ein sehenswertes Museum, in dem alte Möbel, Porzellan und Gemälde aus der Zeit von Simon van der Stel ausgestellt sind. Hinter dem Manor Haus befindet sich noch der Cloete Wine Cellar, in dem das Weinmuseum untergebracht ist. Hier erhält man einen interessanten Einblick in die Geschichte des Weinanbaus am Kap. Zu den empfehlenswertesten Weinen von Groot Constantia gehören: Shiraz, Cabernet Sauvignon
Adresse: Groot Constantia Rd., Constantia, Tel: +27-(0)21-794 512

Die alte Biscuit Mill

Für alle Kapstadt-Urlauber, die Märkte mögen und sich vor Menschenmassen nicht fürchten, haben wir einen besonderen Tipp: Die Old Biscuit Mill im Herzen von Woodstock.
Das liebevoll restaurierte Gelände einer ehemaligen Keksfabrik ist heute das Zuhause von Restaurants, Büros, Designer-Läden, dekadenten Cafés, Modegeschäften, einer Fabrik mit gläserner Produktion von feinster Schokolade, Kunsthandwerk, Kaffee-Röstereien, Antiquitätenhändlern, Möbelgeschäften, Bildergalerien, Delikatessen-Geschäften, Keramik-Studios und vielem mehr.
Der Höhepunkt der Old Biscuit Mill ist der „Neighbourgoods Market“, der jeden Samstag von 9 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags geöffnet ist. Schlendern Sie durch die Gebäude und Hallen und entdecken Sie handgemachte Käse, im Holzofen gebackenes Brot, frische Blumen, feines Gebäck, Keramik aller Art, exquisite Biere, Öle aller Art, getrocknete Pilze, Gewürze und –mischungen, Altes & Sammelbares, leckere Sandwiches und Fleischspieße, frischen Fisch, Weine, Honig, Bonbons, heiße Waffeln, Tee, Live-Musik, ökologisch angebautes Obst und Gemüse, Handarbeiten und vieles mehr. Die Auswahl ist einfach unglaublich – Sie finden hier Kulinarisches aus aller Herren Länder. Und man sollte auf keinen Fall mit vollem Magen dorthin gehen! Mittendrin kann man auf Strohballen sitzen, seine Errungenschaften genießen und das bunte Treiben beobachten.
Der Ehrlichkeit halber: Lassen Sie sich bitte nicht von Woodstock abschrecken: Es ist laut, hektisch, ein bisschen schmuddelig, und es gibt augenscheinlich keine Parkmöglichkeiten – aber ein netter Parkplatzwächter ist gleich zur Stelle und besorgt Ihnen einen guten Parkplatz, damit Sie ganz in Ruhe den Markt der Old Biscuit Mill genießen können!
The Old Biscuit Mill, 373-375 Albert Road, Woodstock

World of Birds

World of Birds in Hout Bay ist der größte Vogelpark in Kapstadt. Der Besuch des Vogelparks „World of Birds“ ist ein besonderes Erlebnis, in dem Hafenstädchen Hout Bay, was ca. 20 Autominuten von Kapstadt entfernt liegt. Über eine der schönsten Küstenstraßen der Welt, erreichen Sie Hout Bay und das Vogelparadies. Der Vogelpark liegt malerisch im Rücken vom Tafelberg. World of Birds ist ein Dschungel-Paradies mit schreienden Vögeln und Urwaldgeräuschen, wo man in eine andere Welt verzaubert wird. Das Vogelparadies bietet für Jung und Alt verschiedene Attraktionen. Er zeigt viele kleine und große Wildvögel aus Südafrika und anderen Kontinenten. Neben den vielen Vögeln gibt es noch einen kleinen Affenpark, wo die zahmen Squirrel Affen zu bewundern sind. Sie springen in den Sträuchern umher und lassen sich gerne von Kindern streicheln. Mit über 3.100 Vögeln und über 420 Tierarten ist der Vogelpark ein nicht wegzudenkender Tier- und Erlebnispark in der Umgebung von Kapstadt geworden, der in der Vergangenheit über 110.000 Besucher aus aller Welt nach Hout Bay lockte. Viele Touristen besuchen den Vogelpark und jeder Vogelliebhaber kommt hier auf seine Kosten. In über 110 Gehegen zeigt der Vogelpark viele Vögel aus aller Welt.
Weitere Infos unter 021 790 27 30 oder info@worldofbirds.org.za

Der Signal Hill

Wie der Name bereits verrät, wurde die 350 m hohe Erhebung früher als Signalposten genutzt. Doch nicht den Schiffen galten die Signale, sondern den Kaufleuten und Kneipiers in der Stadt. Sobald der Signalgast ihnen zu verstehen gab, dass sich ein Handelsschiff dem Hafen näherte, bereiteten sie ihre Waren und Bierhumpen vor. Täglich, außer sonntags, wird auch heute noch die Kanone um 12h mittags abgefeuert. Eine Tradition, die den Kapstädtern die Möglichkeit bietet, ihre Uhren korrekt einzustellen, denn die Kanone ist heute gekoppelt mit Kapstadts Atomuhr. Die Kanone, die unterhalb des Gipfels am Hang steht, können Sie am besten zu Fuß (oder mit dem Auto) vom Malayen-Viertel aus über die Longmarket Street erreichen. Die Kanone steht oberhalb des Noon Gun Cafés. Besonders schön ist die Fahrt auf den Signal Hill bei Sonnenuntergang bzw. bei Dunkelheit. Das Panorama über die Stadt, die untergehende Sonne und das faszinierende Lichtermeer belohnen für den kurzen Ausflug. Der Signal Hill eignet sich übrigens auch für ein gemütliches Picknick. Ehemals war der Signal Hill auch bekannt als „Lion’s Rump“, denn er ist ja der hintere Ausläufer des „Lion’s Head“ und somit Teil des Löwenkörpers.

Bloubergstrand

Von den Küstenorten Table View und Bloubergstrand hat man einen ausgezeichneten Blick auf den Tafelberg. Der Name Blouberg entstammt der Tatsache, dass der Tafelberg häufig in blauen Dunstfarben zu sehen ist. Hier sollten Sie sich einmal abends in eines der Restaurants setzen und die Aussicht auf den angestrahlten Berg genießen. Natürlich ist die Aussicht am Tage auch ein Erlebnis, besonders wenn die Wellen sich an den Felsen vor dem Strand brechen und ein Farbenspiel aus „blauem“ Tafelberg, grünem Wasser, weißer Gischt und braunem Fels nicht nur die Urlauber verzückt, sondern auch Liebespärchen und Filmteams anlockt. Der Spaziergang an diesem kilometerlangen Strand wird zum Erlebnis durch den klassischen Blick auf den Tafelberg. Am Bloubergstrand werden nationale und internationale Windsurf-Wettkämpfe ausgetragen.
Bloubergstrand liegt unmittelbar bei Tableview, wo es viele kleine Geschäfte und zahlreiche, ausgezeichnete Restaurants und Lokale gibt. Kapstadt ist vom Bloubergstrand aus in nur 15 Minuten mit dem Auto zu erreichen.

Die National Galerie

Die Südafrikanische Nationalgalerie (engl. South African National Gallery) ist die nationale Kunstgalerie in Kapstadt. Die Sammlung umfasst einen beachtlichen Bestand an südafrikanischer, afrikanischer und europäischer Kunst. Seit 1871 werden hier Kunstwerke ausgestellt. Die Sammlung begann mit der Schenkung der privaten Galerie Sir Thomas Butterworth Bayleys. Auch einige andere Gönner haben im Laufe der Jahre etwas beigesteuert – ihnen ist ein Großteil der ausländischen Kunst zu verdanken, die heute hauptsächlich aus Werken britischer, französischer, niederländischer und flämischer Künstler vom 17. bis zum 19. Jahrhundert besteht. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich Lithographien, Kupferstiche und auch einige Gemälde aus dem frühen 20. Jahrhundert. Viele Werke reflektieren die turbulente und schmerzvolle Geschichte Südafrikas.[1] Des Weiteren wird ausgewählte zeitgenössische Kunst ausgestellt. Besonders in den letzten Jahren wurde ein Fokus auf indigene Werke gelegt, vor allem Plastiken und Perlenstickereien; dabei wird auch versucht, Werke, die sich momentan im Ausland befinden, zurückzuführen. Besonderer Wert wird auch darauf gelegt, die Lücke zu füllen, die durch die Zeit der Apartheid entstand. Deswegen wird seit 1990 versucht, eine Sammlung zusammenzustellen, die die ausdrucksstarken afrikanischen Kulturen würdigt – insbesondere die der südlichen Regionen.