Definition TDI

Transformation

Transformation bedeutet grundlegende und radikale Umwandlung, um einer Organisation eine neue und effektivere Richtung zu geben. Im südafrikanischen Kontext bedeutet Transformation den Bruch mit dem alten Kolonial- und Apartheidsystem hin zu einer Gesellschaft im Geiste der südafrikanischen Verfassung, um wahrlich gelebte Gleichberechtigung und Nicht-Diskriminierung zu erreichen.

Vielfalt/Diversität

Diversität bedeutet Vielfalt hinsichtlich aller Aspekte, die uns unterscheiden und die uns einmalig machen.

Diversität heißt, dass wir alle einzigartig sind und unsere individuelle Vielfalt wertvoll ist. Die Vielfalt unserer Lebenserfahrung, Lern- und Arbeitsstile, Persönlichkeit, Rasse, ethnische Gruppe, sozioökonomischer Status, gesellschaftliche Klasse, Alter, Geschlecht und Geschlechteridentität, sexuelle Ausrichtung, Nationalität, Sprache, körperliche oder geistige Fähigkeit, Tradition und Anschauung, sowie kulturelle, politische, religiöse und andere Zugehörigkeiten kann allesamt genutzt werden, um herausragende Bildung zu erreichen.

Inklusion

Inklusion bedeutet, all diese vielfältigen Kräfte und Ressourcen zu vereinen und zu nutzen.

Inklusion ist die praktische Umsetzung des Konzeptes der Vielfalt: die Schaffung eines offenen und einladenden Umfeldes des Miteinanders, gegenseitigen Respektes und der Zusammengehörigkeit, in dem unterschiedliche Ideen, Erfahrungen und Perspektiven genutzt werden, um neue Wert zu schaffen. Um erfolgreich zu sein, benötigen Organisationen sowohl Vielfalt als auch Inklusion.

Was sind die Hauptaufgaben des Portfolios?

  • Unterstützung der Erarbeitung, Umsetzung und Weiterentwicklung der DSK Transformationsstrategie, die auch Diversität und Inklusion beinhaltet. Unterstützung der Schule darin, sowohl die rechtlichen Bestimmungen zum Thema TDI einzuhalten, als auch gemäß der besten südafrikanischen, deutschen und weltweiten Praktiken zu agieren.
  • Unterstützung der Erarbeitung, Umsetzung und Weiterentwicklung nachhaltiger Pläne, Abläufe und Lösungen im Rahmen dieser Strategie sowie der Schulverfassung. Der Schule dabei zu helfen, ihre Vision und ihr Leitbild im Schulalltag umzusetzen und zu leben.
  • Wir erkennen an, dass Südafrikas geteilte und gewaltsame Vergangenheit Wunden hinterlassen hat, die eines langfristigen Heilungsprozesses bedürfen. Dies ist eine generationsübergreifende Aufgabe, bei der wir Schritt für Schritt auf eine Gesellschaft hinarbeiten, die sich durch Inklusion, Gleichberechtigung und Respekt für alle auszeichnet.

Vision

Eine Schulkultur zu schaffen und zu pflegen, in der Schüler und Lehrer Diversität wertschätzen und kompetent mit Vielfalt umgehen.
Die Schüler auf eine zunehmend vielfältige und globale Welt vorzubereiten.

Ziele & Zielvorgaben

  • Zusammenarbeit mit relevanten Interessengruppen an der Umsetzung der Strategie 2025 in Sachen TDI
  • Zusammenarbeit mit dem zuständigen Vorstandsmitglied, den entsprechenden Lehrern und der Schulleitung in Richtung einer langfristigen und nachhaltigen Diversitäts- und Inklusionsvision und –praxis an der DSK
  • Aktives Hinterfragen existierender Normen und Praktiken an der DSK
  • Anregung und Förderung von Möglichkeiten und Veranstaltungen des Miteinanders und Dialogs, insbesondere der Beziehungsarbeit und des gegenseitigen Lernens von den Erfahrungen anderer (d.h. Stimmen/Perspektiven hervorheben, die normalerweise nicht gehört werden), z.B. „DSK Conversations“
  • Proaktiv das Bewusstsein und Lernen hinsichtlich Transformation, Diversität und Inklusion zu fördern (z.B. durch Aktivitäten für Schüler, Lehrer, Mitarbeiter, Schulleitung und Eltern), sowie konkrete strukturelle und institutionelle Veränderungen vorantreiben
  • Bezüglich der Entwicklungen zum Thema TDI auf dem laufenden bleiben – etwa durch Foren, Medien, eigene Netzwerke oder tagespolitische Geschehnisse – und diese Informationen mit den entsprechenden Interessengruppen der DSK teilen
  • Erfahrungsaustausch mit anderen unabhängigen Schulen, was die Handhabung von Themen wie Rassismus, soziale Ausgrenzung, Geschlecht, Generationendialog, Fragen der Behinderung etc. (sogenannte „Intersektionalität“) angeht